Neue Talente im Fokus: Das sind die besten Design-Absolvent*innen Hamburgs
Die Ausstellung 20 aus 25 präsentiert zwanzig herausragende Projekte aufstrebender Gestalter*innen.
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Die Ausstellung 20 aus 25 präsentiert zwanzig herausragende Projekte aufstrebender Gestalter*innen.

Die Ausstellung 20 aus 25 im Design Zentrum Hamburg präsentiert ab 19. März 2026 zwanzig herausragende Projekte aufstrebender Gestalter*innen.
Hamburg, 11. März 2026: Vom Produkt- über Interior- bis Motion-Design: Mit 20 aus 25 versammelt das Design Zentrum – die Standortinitiative für die Designbranche der Hamburg Kreativ Gesellschaft – herausragende Abschlussarbeiten aufstrebender Gestalter*innen. Die Absolvent*innen greifen mit ihren Designs relevante gesellschaftliche Themen auf und erforschen sowohl in der Formgebung als auch in der Materialität progressive, ökologische Möglichkeiten. Lehrende von neun Hamburger Hochschulen hatten zuvor die besten Absolvent*innen ihres Jahrgangs nominiert. Diese konnten sich anschließend für die Ausstellung bewerben. Entstanden ist eine vielfältige Ausstellung mit Objekten, Rauminstallationen, Textilien, audiovisuellen Werken, Printprodukten und vielem mehr.
Charlotte Engelke (*2002) erforscht Materialien, die bei der Nutzung ihre Form verändern. Daraus entwickelte die AMD-Absolventin einen variablen Hocker, der beim Hinsetzen eine zusätzliche Sitzfläche erzeugt und so Raum für Begegnung schafft.
Lola-Mae Knies-Wepler (*2001), Absolventin der AMD, präsentiert ein Modell ihrer speziell entwickelten Leuchte, die Menschen entlang der Alster sicher und intuitiv leitet und gleichzeitig Vögel und Insekten ungestört lässt.
Andrea Wandinger (*1998) hat ein Sachbilderbuch illustriert, das die gesellschaftliche Relevanz urbaner Parks aus globaler Perspektive betrachtet. Die HAW-Absolventin macht Parks als aktive Möglichkeitsräume für Jugendliche in den Städten von morgen erfahrbar.
Joya Gribbe (*2001) und Hannes Gebhardt (*2002) zeigen eine immersive Intervention zum Thema Drogen. Das Duo der KW setzt statt Belehrung auf Erfahrung und Selbstreflexion. Als «Watcher» oder «Player» können Konsum, Verdrängung und Verantwortung erlebt werden.
Florian Buß (*2002), Absolvent der AMD, hat ein Transformationskonzept für einen ehemaligen Fliegerhorst in Oldenburg entworfen. Leerstehende Flugzeughangars werden zu einem modernen Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Kultur vereint.
Otis Jänisch (*1999) behandelt in seiner surrealistischen Graphic Novel das emotionale Innenleben einer Trans*Person. Die Geschichte des DFI-Absolventen spaltet sich in zwei gegensätzliche Akte, die separat gebunden im selben Umschlag liegen.
Stefanie Schneider (*1981), Absolventin der HfbK, hat einen schallabsorbierenden Raumtrenner aus Pilzmyzel entwickelt. Das System ermöglicht die flexible Gestaltung offener Grundrisse und verbindet ökologische Materialqualität mit gestalterischer Präzision.
Außerdem dabei sind Annette Schmid (HAW), Donya Roustaei (UE), Dorina Vera Wagner (KW), Jeanie Brell (HfbK), Ludger De Luise (HAW), Malte Begrow (JAK), Sarah Sophie Stubbe (UE), Smilla Sund (BU), Solveigh Tews (UE), Svenja Lühr (HAW), Vera Sergeew-Arndt (HTK), Viktoria Knutas (UE) und Vivien Aban (DFI).
«In Hamburg steckt jede Menge junges Design‑Talent. Unsere Ausstellung 20 aus 25 zeigt diese Vielfalt und eröffnet den Absolvent*innen gleichzeitig die Chance, gesehen zu werden – von der Branche und darüber hinaus. Davon profitiert am Ende die ganze Stadt.» Laura Rohloff, Leitung Design Zentrum Hamburg
«Jedes Jahr setzen die Absolvent*innen ganz unterschiedliche Perspektiven in den Fokus ihrer Projekte. Das zeigt nicht nur, dass im Design neue Trends erschaffen werden, sondern auch, mit wieviel Feingefühl und gleichzeitiger Stärke junge Gestalter*innen den aktuellen Zeitgeist nachzeichnen.» Annika Fitz, Kuratorin und Projektmanagerin Design Zentrum Hamburg
18. März, 10:00–20:00 Uhr: Aufbau mit den ausgezeichneten Designer*innen und Kuratorin Annika Fitz (Nicht-öffentlich, nach Absprache für Presse zugänglich)
19. März, 19:00 – 22:00 Uhr: Feierliche Vernissage in Anwesenheit fast aller ausgezeichneter Designer*innen (Eintritt frei, mit Anmeldung)
20. – 29. März, tägl. 14:00 – 19:00: In der Ausstellung die nächste Design-Generation entdecken (Eintritt frei, ohne Anmeldung)
24. März, 19:00 – 21:00 Uhr: Design Panel zu den gängigen Arbeitsmodellen im Design (Eintritt frei, mit Anmeldung)
25. März, 18:00 – 21:00 Uhr: How to Portfolio Live-Session (5,95 EUR + Gebühren, mit Anmeldung)
26. März, 16:00 – 18:00 Uhr: How to Self-Employment (Eintritt frei, mit Anmeldung)
Alle Informationen zu 20 aus 25 finden Sie auf der Website des Design Zentrums.
Das Design Zentrum Hamburg ist die Initiative zur Förderung der Designwirtschaft in der Metropolregion Hamburg. Als Teil der Hamburg Kreativ Gesellschaft – der größten städtischen Kreativwirtschaftsförderung Deutschlands – macht das Design Zentrum die Bedeutung von Design für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sichtbar. Mit Events, Ausstellungen sowie Förderprogrammen und Weiterbildungsangeboten fördert das Design Zentrum die Zusammenarbeit innerhalb der Branche und darüber hinaus und schafft Angebote für den Design-Nachwuchs, Solo-Selbstständige, Agenturen und designaffine Unternehmen.
Die Hamburg Kreativ Gesellschaft ist seit 2010 die städtische Wirtschaftsförderung für die Kreativwirtschaft in Hamburg. Als eine der größten und ältesten Institutionen ihrer Art in Deutschland unterstützt sie Kreativschaffende aller elf Teilmärkte – von Design und Musik über Film und Architektur bis hin zu Games und Werbung. Mit Förderprogrammen, Beratungen, Netzwerkveranstaltungen und Innovationsformaten stärkt die Hamburg Kreativ Gesellschaft die wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz der Branche. Darüber hinaus ist sie aktiv in der Vermittlung und Entwicklung von Räumen für Kreativschaffende sowie in Quartiers- und Stadtentwicklungsprozesse involviert. Mit dem Projekt Jupiter, der Umnutzung eines ehemaligen Kaufhauses, hat sie einen bundesweiten Leuchtturm für kreative Zwischennutzung geschaffen, der 2024 mit dem polis Award ausgezeichnet wurde.
Hinweis: Die Nutzung des Bildmaterials ist nur unter Nennung des vollständigen Copyrights und des Design Zentrum Hamburg gestattet. Die Angaben zum Copyright können den Beschreibungen entnommen werden.

Miriam Hinternesch ist im Design Zentrum Hamburg Ansprechpartnerin für den Bereich Kommunikation. Sie ist verantwortlich für die Sichtbarkeit der diversen Veranstaltungen und Programme, kümmert sich um neue Content-Formate und betreut die sozialen Kanäle des Design Zentrums. Kreativen Themen widmete sich Miriam Hinternesch bereits zuvor, sowohl in journalistischer Arbeit als auch im Agentur-Umfeld. Ihr Weg führte nach einem Bachelorstudium im niederländischen Enschede und Stationen in Dänemark und Berlin schließlich für einen Master in Journalistik und Kommunikationswissenschaft nach Hamburg. Zuletzt schrieb sie Nachrichten in der Redaktion der Deutschen Presse-Agentur.

Für das Design Zentrum Hamburg betreut und konzipiert Annika Fitz Veranstaltungen und ist zuständig für die Talentförderung und den Aufbau von interdisziplinären Netzwerken in den Bereichen Nachwuchs, Innovation, Nachhaltigkeit und Transformation. Sie studierte Meteorologie sowie Techniklehre und Industrial Design an der HFBK Hamburg. Sie arbeitete als Produkt- und Interior-Designerin, ist Fachbuchautorin und engagiert sich ehrenamtlich als Vize-Vorstandsvorsitzende beim Fab Lab Fabulous St. Pauli e.V.