Was begeistert dich am meisten an deiner Arbeit?
Was mich richtig begeistert, ist wenn ich eine Illustratorin oder einen Artist gefunden habe, der perfekt zu einer Geschichte passt und den vielleicht auch noch niemand entdeckt hat. Das fühlt sich manchmal an wie Matchmaking.
Und: das Brainstormen mit meinen Kolleg*innen. Die Ideen entstehen bei mir nicht zuhause unter der Dusche, sondern wenn wir zusammen den Text lesen und gemeinsam überlegen, was dazu gut passen könnte.
Also arbeitest du gerne mit neuen Artists?
Total – ich bin da sehr experimentierfreudig und probiere gerne neue Dinge aus. Oft sind das tolle Erfahrungen, denn wir arbeiten gerne mit Illustrator*innen und Fotograf*innen zusammen, die selber noch jung sind, so wie unsere Zielgruppe. Das bedeutet manchmal, dass sie noch etwas weniger Erfahrung mitbringen, aber sie haben die Verbindung zu unserer Zielgruppe.
Wie viele schlechte Ideen braucht es für eine gute?
Das variiert. Manchmal ist die perfekte Idee sofort da und alle sind von Anfang an überzeugt. Manchmal muss man ein paar Runden drehen. Nur weil ich eine Idee gut finde, heißt dass nicht, dass die Idee auch gut beim Chefredakteur ankommt. Aber dieses Feedback ist wichtig, um die eigenen Gedanken besser auf den Punkt zu bringen.