Wie genau sieht der wissenschaftliche Teil deiner Arbeit aus?
Seit Anfang 2025 arbeite ich an meiner Promotion im Bereich XR Co-Design und erforsche, welche Gestaltungsfaktoren Einfluss auf kollaborative Prozesse in virtuellen Interaktionsräumen haben. Ich entwerfe virtuelle Räume, in denen gezielt einzelne gestalterische Dimensionen variiert werden. In kontrollierten Nutzerstudien analysiere ich dann, wie die unterschiedlichen Darstellungsformen die Wahrnehmung, Zusammenarbeit und Entscheidungsprozesse der Teilnehmenden beeinflussen.
Das Ziel ist, Leuten mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen und Bedürfnissen kreative Tools an die Hand zu geben, mit denen sie dann gemeinsam ein Konzept für eine Flugzeugkabine entwerfen können, das sowohl den Ingenieur*innen als auch den Passagier*innen gefällt.
In deiner Doppelfunktion als Designerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin hast du viele Aufgabenfelder. Was begeistert dich am meisten?
Dass ich jeden Tag zwischen meinen Funktionen switchen kann, ist super. An einem Tag lese ich Paper oder plane eine Studie, an einem anderen erstelle ich ein 3D-Modell oder eine VR-Anwendung. Durch diese Mischung wird es nie langweilig.
Grundsätzlich finde ich im DLR das geballte Wissen unglaublich. Dass du hier wirklich für jeden Fachbereich einen Experten sitzen hast, den du fragen kannst. Damit wächst auch das eigene Wissen immer weiter.